Ein Tag im Europapark – Teil 2

OMG Was für Eltern!

Ich glaube, wir haben uns unbeliebt gemacht bei vielen anderen Eltern. Wir haben zumindest viele Blicke geerntet, die darauf hindeuteten. Und ich meine, abgesehen von den vielen Momenten, in denen ein kleines Kind in der Warteschlange heult. Nein, ich rede von den Momenten als wir mit unserer Tochter einfach nur Spass hatten.

Zur Einführung sei hier erklärt: Wir haben sie zu Hause bereits auf den Park angefüttert. Youtube sei dank war das auch gar kein Problem. Woran wir aber nicht gedacht haben: Ihr werden die Kinderbahnen schnell zu langweilig. Während Piccolo Mondo als erste Bahn natürlich toll war, verlor sie schnell den Reiz. Ich mein… es geht zwar runter, aber man wird gebremst, und es geht langsam… das macht ja GAR keinen Spass. Das Elfenbähnle war dementsprechend auch langweilig – klar, Wasser dabei, aber man darf nicht rein, kann nicht damit spielen, und es gibt auch hier keine Rutscherei. Die Volos… ja okay man kann fliegen und Papa muss in die Pedale treten wie ein Bekloppter, aber auch hier fehlt was.

Wir haben so ziemlich alles probiert, um sie abzulenken. Kinderwerfen, Wettrennen, Äpfel, Gurken, Brot, Pommes, tragen, alles hat entweder gar nicht oder nur sehr kurz geholfen.

Und dann dachten wir an etwas, was vielleicht klappen könnte. Offiziell ohne Altersbeschränkung, ohne Größenbeschränkung und ganz ohne Wartezeit. Zugegeben – das ist bei allen Abenteuerfahrten so, aber ich muss zugeben, ein zweijähriges Kind würde ich nicht in die Geisterbahn mitnehmen. Wir entschieden uns also für die Piraten in Batavia. Jeder, der da mal drin war, weiss: Es ist dunkel, es hat einen kleinen Drop, es hat Wasser und es ist laut. Alles in allem:

Hat uns net gestört. Und unsere Kleine auch nicht. Wir wurden etwas seltsam beäugt, als wir mit einer zweijährigen ins Boot stiegen. Und als wir sie noch angestachelt haben (also ihr zu verstehen gegeben haben: Gleich gehts abwärts) haben sich unsere Hinterleute sehr seltsam angesehen. Und auch die vor uns waren plötzlich interessiert an uns. Offensichtlich hat ihr die Fahrt allerdings Spass gemacht, sie hat viel gelacht und wollte gleich nochmal fahren. Um sie danach etwas abzulenken (was mir übrigens die schlimmsten OMFG-Blicke eingebarcht hat) habe ich sie dann an einem freien Platz an den Beinen hochgehoben und sie kopfüber schaukeln lassen, bis ich sie dann aus dem Aufschwung heraus hochgeworfen und aufgefangen habe.

Alles in allem bin ich mir nicht sicher, ob ich die ganzen Blicke verdient habe oder nicht.

So und was willst Du BLEIB HIER WENN WIR ESSEN

Ein Problem was sicher einige Leute kennen. Man sucht sich gemütlich etwas in einem Restaurant aus, schaut sich um und HUIIII ist der kleine Teufel weg. Wir haben uns aufgeteilt. Fjordrestaurant im Park, nettes Ambiente, nettes Personal, und sogar ein Aufzug um nach oben zu kommen. Während Papa und Tochter auf dem Weg nach oben waren, sind Oma und Mama unten geblieben um Essen zu holen. Kaum, dass wir oben ankamen war der erste Weg vom Zwerg nach Aufforderung “Geh an den Tisch!” natürlich überall hin, nur nicht da. Glücklicherweise war sowohl das Restaurant leer, als auch die kleine gut markiert:

IMG_20130915_113130Hat das Wiederfinden stark erleichtert. Ich kann jedem nur empfehlen sich einen Kindersticker und Leuchtstreifen zu holen. Als wir das Essen dann hatten passierte das Übliche, was Kinder halt beim Essen so machen: ab und an was fallen lassen, lieber das Essen von Mama und Papa essen, naja das Übliche eben. Und nachdem man sich dazu hat überreden lassen doch ein oder zwei Nudeln zu essen wollte sie lieber den Laden erforschen. Als aus einer Ecke der Ruf “Fisch haben” kam, haben wir uns nicht viel gedacht. Bis wir auf den Nebentischen die Lampen in Fischform gesehen haben. Daher übrigens auch der Titel: Bleib hier wenn wir essen. Okay ich denk das war genug zum Thema essen =) Bleibt nur noch…

Kreaturen im Nebel

Wenn Mama unterwegs ist muss Papa sich um das kleine Monster kümmern, das ist allen Klar. Monster, weil sie in dem Moment wo Mama nicht da ist, ein Monster IST. Also dachte ich mir, wie kann ich ein kleines Monster beschäftigen, ohne dass es an Mama denkt. Wir gingen also runter ans Wasser, beim Rafting, und fanden dort die Nebelbrücke. Sie ist wackelig, sie ist Nass und sie ist regelmässig in künstlichem Nebel.

Nebelwanderer

Immer wieder lief sie über die Brücke, hin und her. Und immer wieder musste ich sie warnen, pass auf, Schatz, im Nebel sind gefährliche Monster unterwegs. Aber sie wollte mir nicht glauben. So lange, bis das Grauen aus der Tiefe aufstieg. Das uralte Monster, das sich so lange im Meer versteckt hielt. Ich hätte niemals gedacht, dass es unter dem Europapark wohnt, aber offensichtlich ist es so. Das würde auch erklären, warum es so viele wahnsinnig tolle Sachen da gibt. Und ER markiert SEINE Diener mit dem Zeichen der Macht, der Zugehörigkeit und des WAhnsinns…cthulhutDEM CTHULHUT!

Nächstes Mal: Der Schrecken im Märchenwald und Waffentechnik macht Spass

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