Spielzeugwahnsinn #1

Ich finde, man kann Kinderspielzeug in mehrere Kategorien einteilen. Jede einzelne hat was gutes, aber auch was schlechtes.

Heute gehen wir auf die erste Kategorie ein:

Klassiker

Klassiker sind Spielzeuge, wir wir sie alle als Kinder schon hatten, und die wohl so gut wie nie aus der mode kommen werden.

Da gibt es Bauklötze, Holzeisenbahnen, Eimer und Schaufel, Hammerspiele…

Die Liste kann man lang weiterführen. Diese Spielzeuge haben alle ein paar Dinge gemeinsam:

1. Sie alle fördern die Kreativität. Man kann sich stundenlang mit seinem Kind und en Bauklötzen beschäftigen, oder der Holzeisenbahn, immer wieder gibt es neue Gebäude, neue Türme, Straßen, Strecken, neue Abenteuer zu erleben, kurzum, solange man ein wenig Phantasie hat, sind diese Dinger echt toll.

2. Sie fördern die Koordination. Es ist halt nicht leicht ohne jegliche Form von Koordination einen Meterhohen Turm aus Bauklötzen zu bauen. Oder sowas:

3. Die Dinger sind buchstäblich unkaputtbar. Okay, wir nehemn “Schaufel und Eimer” aus der Liste für diesen Punkt raus, aber abgesehen davon… Die sind aus Massivholz, Wasserfest, keine scharfen Kanten, man kann seinen Tisch drauf abstellen – ich glaube, es gibt kaum was stabileres als dieses alte, klassische Spielzeug.

EVENTUELL Stahlbeton.

4. Sie beschäftigen Mann und Kind gleichermaßen. Ernsthaft, wenn ihr Frauen Ruhe von Euren Männern wollt: ein Eimer Bauklötze. Ruhe für mehrere Stunden.

Für noch-nicht-Mamas auch in ideales Bootcamp für das obligatorische “MAMA SCHAU MAL! SCHAUMALMAMAWASICHKANN!” auf dem Spielplatz (oder sonstwo)

5. Sie eignen sich hervorragend als Wurfgeschosse oder generelle Hindernisse für den Alltag. Wer glaubt, barfuß auf Legosteine zu treten sei schlimm sollte mal versuchen mit Hausschuhen und diversen Tellern zum Tischdecken auf eine Holzkugel zu treten, die vor drei Minuten aus dem Hammerspiel gerollt ist. Oder das Hochgefühl erleben, wenn ein kleiner Holzklotz, begleitet von “PAPA SCHAUMAL!” ans Ohr knallt, weil man sich nicht schnell genug umdreht.

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